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Die Pfälzer Schoppengläser

Pfälzer Schoppenglas - Dubbeglas und Weinstange

Ein Dubbeglas, Riesling und etwas Wasser, mehr braucht der Pfälzer nicht zum glücklich sein. Die Schoppengläser kann z.B. bei dubbeglas.shop bestellen.

 

 

Dubbeglas und Weinstange

Während der Weinkenner seine feinen Tropfen in eleganten Weißwein- und bauchigen Rotweingläsern genießt, kreist in der geselligen Runde der pfälzischen Weinfeste der Weinschoppen, mal als einfache Weinstange, mal als eine echte Pfälzer Erfindung, als Dubbeglas. Einen halben Liter fassen die Schoppengläser und fordern damit, gleich ob mit Wein oder Schorle gefüllt, unmissverständlich zum Teilen auf.

 

 

Der Schoppen vor und nach Napoleon

Vom Wort „schöpfen“ abgeleitet, ist der Schoppen ein gebräuchliches Maß für Wein und Bier mit beträchtlicher Geschichte. Entsprechend groß ist die Anzahl an verschiedenen Mengen, die er, je regional unterschiedlich, seit der frühen Neuzeit bezeichnet. So umfasste ein Schweizer Schoppen nicht mehr als 375 Milliliter, während sein Pendant in Rastatt mit 2,3 Litern eine bis heute unerreichte Rekordgröße maß. Dass der Schoppen zu einer überregional vergleichbaren Größe wurde, verdankt er Napoleon, der also nicht nur Recht und Bürokratie vereinheitlichte, sondern auch das Maß für Wein. Aber nicht auf den heutigen halben Liter wurde 1812 der napoleonische Schoppen geeicht, sondern auf 0,7 Liter. Und dass die Trinkgewohnheiten der Leute offensichtlich schwieriger zu verändern sind als ihr Recht und ihre Verwaltung, zeigte sich hier recht deutlich: In verschiedenen Regionen blieben unterschiedliche Mengen maßgeblich, und so ist der Schoppen in Rheinhessen und Baden bis heute kleiner als in der Pfalz – im Fränkischen bekommt man für seine Bestellung gar nur ein „Viertele“. Wer auf einem pfälzischen Weinfest einen Schoppen bestellt, erhält aber stets einen halben Liter, serviert entweder in Weinstangen oder in Dubbegläsern.

 

 

 


 

  

Dubbegläser und die erfinderischen Dürkheimer Metzger

Pfalz Dubbegläser

Das Schoppenglas gibt es also in zwei Formen. Die Weinstange ist dabei ein schlichtes zylindrisches Glas, das einen halben Liter fasst und damit nicht mehr ist als ein normales, etwas groß geratenes Trinkglas. Eine Spezialität der Pfalz hingegen stellt das Dubbeglas dar. Es ist konisch, nicht zylindrisch, also oben breiter als unten, und zeichnet sich dadurch aus, dass seine Oberfläche mit runden Mulden von etwa zwei Zentimetern Durchmesser überzogen ist, den „Dubbe“, was in der pfälzischen Mundart so viel wie „Tupfen“ bedeutet.

 

Die Dubbe machen das Schoppenglas grifffester, was sich vor allem als Vorteil erweist, wenn es bei einem Weinfest durch viele Hände gegangen ist. Woher diese spezifisch pfälzische Glasform stammt, ist nicht bekannt. (Das Frankfurter „Gerippte“ bietet für dasselbe Problem eine ähnliche Lösung.) Der Legende nach waren es aber findige Dürkheimer Metzger, die die Rutschgefahr der klassischen Weinstangen gerade bei Schlachtfesten als eine besondere Herausforderung empfanden: Nach getaner blutiger Arbeit, so geht die Geschichte, waren ihre Hände zu glitschig, als dass sie das glatte Glas der Weinstangen hätten festhalten können, und so gaben Sie die nach oben breiter werdenden und mit Einbuchtungen versehenen Dubbegläser in Auftrag.

  

Der wahre Ursprung der Dubbegläser verliert sich in der Geschichte. Sicher ist aber, dass sie ein zentraler Bestandteil dessen sind, was die Weinfeste in der Pfalz ausmacht, und dass sie für den Pfälzer Weinfreund von größter Bedeutung sind: Als pfälzische Gastronomen 1984 den Schoppen auf 0,4 Liter verkleinern wollten, organisierte sich erfolgreich der Widerstand der pfälzischen Weinfreunde, dessen Erfolg im Schoppendenkmal in der Gemeinde Maikammer sogar in Stein gemeißelt ist.

 

Bestellen kann man die Dubbegläser ganz einfach online unter: www.dubbeglas.shopubbeglas.shop

• Schoppenglas

Schoppenglashalter / Schorlehalter

Farbige Dubbegläser

Dubbegläser mit Pfälzer Sprüchen

Dubbebecher

Dubbeglashalter

Knickschoppe

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